zurückKun­den­pro­file und Zielgruppenvor

Ver­mark­tung (Vor­be­rei­tung) Stufe 3:

Vor der Fest­le­gung einer Mar­ke­ting­stra­te­gie muss sich ein Unter­neh­men abso­lut im Kla­ren dar­über sein, was es zu sei­nem Ange­bot zu sagen hat und wie es diese Bot­schaft so for­mu­liert, dass ein mög­li­cher Kunde sofort ver­steht, was ihm die Annahme die­ses Ange­bots an Nut­zen bringt. Es muss defi­ni­tiv wis­sen, was die poten­zi­el­len Kun­den aus­macht und wo diese erreich­bar (zu fin­den) sind. Dies alles zusam­men sind die wesent­li­chen Vor­ar­bei­ten. Anders vor­zu­ge­hen kommt einem Blind­flug gleich oder erin­nert an das Schie­ßen mit einer Schrot­flinte in der Nacht. Anders natür­lich, wenn reich­lich Muni­tion und Zeit vor­han­den ist…

An wen rich­tet sich die Bot­schaft? Oder: Wem sagen Sie das?

Kun­den zu fin­den ist ein­fach. Und noch ein­fa­cher, wenn der Anbie­ter weiß, nach wem er sucht, bzw. was es ist, das seine mög­li­chen Kun­den beschreibt. Ansons­ten: Schrotflinte!

Soll hei­ßen: Wer genü­gend Muni­tion (Bud­get) und Zeit hat, kann gerne mit sei­ner Bot­schaft um sich schie­ßen. Irgend­wann wird er einen Tref­fer lan­den. Der Rest ist Streu­ver­lust. Es gilt mit mög­lichst mode­ra­tem Bud­get­ein­satz mög­lichst viele poten­zi­elle Kun­den zu fin­den. Dabei gibt es Merk­male, die auf alle Kun­den zutref­fen. Damit kann bereits im Vor­feld bes­ser gezielt wer­den. Der­je­nige, bei dem diese Merk­male nicht vor­han­den sind, wird auch nicht Kunde des Unter­neh­mens werden.

Bei der heu­ti­gen Tech­nik sind die her­kömm­li­chen Kun­den­merk­male wie Alter, Geschlecht, Fami­li­en­stand, Ein­kom­men, etc unbe­deu­tend. Selbst­ver­ständ­lich ist der Wohn­ort wich­tig, aber nur dann, wenn Sie ein regio­na­les Busi­ness betreiben.

Hier bei­spiel­haft zwei ganz ein­fa­che —  aber wich­tige — von meh­re­ren Merk­ma­len, die die poten­zi­el­len Kun­den gemein­sam haben. Men­schen, die das Pro­blem haben, wel­ches das gemachte Ange­bot löst. Das ist das wich­tigste Merk­mal. Dazu kommt noch, dass der­je­nige, der das Pro­blem hat selbst (aktiv) nach einer Lösung strebt. Das ist das zweite Merk­mal. Und so gibt es wei­tere Merk­male. Nimmt man alle Merk­male zusam­men, erhält man eine gute Zielgruppenbeschreibung.

Die Ziel­gruppe her­aus­zu­ar­bei­ten ist unab­hän­gig von den bei­den Wegen: Kun­den zu fin­den oder von Kun­den gefun­den zu werden.

Im nächs­ten Schritt: Wie kauf­be­reite Kun­den gefun­den wer­den können.

zurückvor

Wei­ter zur nächs­ten Stufe, oder erst eine kleine Pause?